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Ortler- Ortles / Der wahre König Südtirols

 

Ortler -Ortles


 

Michi Stemmer

 

 

 

 

Hallo Zusammen,

mein Name ist Michael Stemmer (Michi)!Geboren und aufgewachsen in Garmisch-Partenkirchen am Fuße von Bergen wie die Alpspitze, Zugspitze! Outdoor-Aktivität wurde bei mir schon immer ganz groß geschrieben. Anfangs noch beim Skifahren und Regattasegeln, hat sich im Laufe meines  Lebens noch einiges dazugesellt. 

Zur Zeit verbringe ich meine Freizeit mit Skitouren, Hochtouren, Klettersteige gehen. Alpines Klettern, normale Bergtouren sind natürlich auch mit dabei und recht aktiv bin ich im Bereich Canyoning.Auch oder besonders von letzterem, werdet ihr in diesem Blog, bestimmt noch den ein oder anderen Bericht lesen können. 

Aber nicht nur in den Bergen, sonder auch mit den VW-Bus bin ich regelmäßig viel unterwegs und freu mich darauf euch auch daran teilhaben zu lassen. 

 

 

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Mein Geld verdiene ich im Handwerk als Metallbauer. 

Zwar nur an drei Tagen die Woche, aber das ist auch gut so, denn Freizeit und besonders Zeit draußen ist mir sehr wichtig. 

Denn meine kleine Tochter möchte ja schließlich auch noch etwas von ihrem Papa haben ?

 

 

Sommer/Herbst:  Hochtour auf den König Ortler 3905m


 

Höchsten Berg Südtirols

 

 

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Nach dem ich ja schon einmal dort oben war, hatten wir (Jahr 2019) die Idee, mit Freunden die noch nicht dort waren, diesen wunderschönen Berg zu besteigen.

Damit es für alle Beteiligten nicht zu anspruchsvoll werden würde, haben wir uns entschieden den Berg über die normal Route und einer Übernachtung auf der Julius Payer Hütte anzugehen. 

 

Wir haben uns am Freitag Abend zu einer Tourenplanung und Ausrüstungscheck zum Abendessen getroffen, um nochmal alles durch zu gehen, damit der Abfahrt am Samstag früh um 8 auch nichts im Wege stand. 

Erst mal losgefahren - bei traumhaften Wetter, stieg die Vorfreude natürlich enorm. Aber auch die Gedanken kreisen über den Schwierigkeiten und Gefahren bei einer solchen Tour. 

Am Parkplatz in Sulden am Ortler, steht man direkt unter der mächtigen Nordflanke des Berges den es zu besteigen gilt. 

 

 

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Dennoch geht man erst mal - gefühlt - eine Ewigkeit in die falsche Richtung, um über riesige Geröllfelder und schroffe Felsen, weit weg vom Ortler, auf den Grat zur Julius Player Hütte zu gelangen. Zwar technisch nicht so anspruchsvoll, aber es zieht sich!

Auf der Hütte angekommen und auch schon davor, auf dem breiten Grat, bietet sich ein sagenhafter Ausblick auf die Berge des Ortler Gebiets. Und auch schon auf die ersten Schwierigkeiten des morgigen Aufstiegs. 

Die Hütte thront förmlich auf diesem Grat, so wie man es nur selten erlebt. Beim Blick von der Terrasse Richtung Sulden sollte man keine Höhenangst haben, um so schöner ist es für Menschen die solche Plätze genießen können.

 

 

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Die Hütte, gelegen auf 3100 m, am Tabbarettakamm ist nicht nur optisch, sondern auch für Hütten Fans eine Augenweide. Ja, auch die Gastfreundschaft ist dort groß geschrieben und trotz des Touristenansturms noch sehr familiär geblieben. 

Kulinarisch ein Gaumenschmaus, und die Nächte waren bei all meinen Besuchen auch immer sehr erholsam. Was natürlich auch ein Vorteil ist für den Aufstieg zum Gipfel am nächsten Tag. 

 

 

 

Gipfeltag


 

 

 

Aufstehen 4 Uhr, dann fertig anziehen und ab zum Frühstück. 

Abmarsch war um 5 Uhr, mit Stirnlampen, bei noch herrschender Dunkelheit und zapfig kaltem Wind.

Aber die Dämmerung und der dann folgende Sonnenaufgang auf dem Grat, jenseits der Tabbaretta Spitze auf ca. 3200 m, tröstet über so gut wie Alles hinweg.

 

Oben am Biwak angekommen, erst mal eine kurze Pause, denn ab dort beginnt der lange Marsch über schier endlos wirkende Gletscherfelder, die nicht ahnen lassen das man bisher kaum Höhenmeter gemacht hat. 

 

Nach kurzer Gehzeit hieß es bei uns leider schon wieder warten. 

Denn es ging für alle Gruppen über eine einzelne Leiter die über eine Spalte führt, wie es die Meisten aus Bild und Film vom Mount Everest kennen. 

 

Auch wir waren dann an der Reihe. Und jede Gruppe löste das Problem auf ihre Art. 

 

Im Anschluß ging es in weiten Schleifen bis an den rechten Beginn des Gipfelgrates. Der allerdings im Vergleich zu den vorherigen Schwierigkeiten geradezu einfach wirkt. 

 

 

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„Die kurze Zeit am Gipfel, die uns leider von einer Wolke getrübt wurde, ist oft der Moment der für immer im Gedächtnis bleibt.“

 

Da ist es auch nicht selten, dass beim Rückweg etwas Melancholie auf kommt, und der ein oder andere über den Sinn des Lebens Philosophierte. 

 

Man braucht ca. 4 Stunden von der Hütte zum Gipfel, für gerade mal 800 Höhenmeter, was schon auf die eine oder andere Schwierigkeit schließen lässt. 

Für uns ging es dann zurück zur Hütte und nach einer leckeren Pause runter  zum Auto.

 

„Ein wahrer König dieser Ortler“, und er hat mich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gesehen. 

 

 

Euer Michi




 

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