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Minatravelstheworld- Plötzlich Radreisende Teil 1

 

Minatravelstheworld


  Plötzlich Radreisende Teil 1

 

 Worte, mit denen mich Freunde beschreiben:
naturverbunden, sportlich, verplant, Fotografie, kontaktfreudig, reiseverrückt, Gitarre, abenteuerlustig, kreativ, eigenwillig, Fernweh, zuverlässig, extrovertiert, Weltenbummlerin, bescheiden, unternehmungslustig, großherzig, pflichtbewusst, Couchsurfing, tierlieb, zielorientiert, verträumt

 

Das Reisen mit dem Fahrrad ist eine wunderbare, wenn nicht sogar die beste Art ein Land, die Landschaft, Kulturen und die Bewohner sehr intensiv kennenzulernen.

 

Für viele Menschen wäre es unvorstellbar gewesen, aber für mich war es schon lange ein Traum. Ich wollte auf eine große Reise aufbrechen, einmal um die Welt sollte es gehen. Anfänglich hatte ich noch geplant, mit einem großen Rucksack los zu reisen, Busse und Züge zu nehmen oder ab und an zu trampen. Erst bei der Planung entstand die Idee, das Ganze mit dem Fahrrad zu machen. Inspiriert worden war ich dabei unter anderem durch zwei Bücher, die ich gelesen hatte.

Ich beantragte einen unbezahlten Urlaub bei meinem Arbeitgeber und begann etwa im Mai 2015 mit der groben Planung: verschiedene Visa beantragen, ein paar Flüge buchen, Impfungen, Beschaffung des Equipments und eines geeigneten Fahrrads. 

 

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Im Januar 2016 war es soweit und ich stand aufgeregt, erwartungsvoll und voller Vorfreude am Flughafen. Ich wusste nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich konnte mich zu dem Zeitpunkt nicht gerade als erfahrene Radreisende betiteln. Ich war zwar schon immer gerne Fahrrad gefahren und hatte insgesamt drei Mal eine Tour über ein paar Tage mit dem Rad gemacht, aber das, was ich jetzt vor hatte, schien doch relativ abstrakt, wenn ich so darüber nachdachte. 

Ich redete mir jedoch ein, dass es gut werden würde und stieg mit immer noch steigender Aufregung ins Flugzeug.

 

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Als ich in Argentinien am Flughafen ankam, wurde ich von meinem Couchsurfing Gastgeber Federico empfangen. Es beruhigte mich in dem neuen Land, auf einem neuen Kontinent wenigsten für die ersten paar Tage Gesellschaft von einem Einheimischen zu haben.

Mein Zimmer hatte ich relativ schnell in ein riesiges Chaos verwandelt. Der Grund dafür war, dass ich vor Abreise meine Taschen nicht einmal probe-gepackt hatte und nun tüfteln und schauen musste, was ich in welche Tasche packe. Mit so viel Gepäck am Fahrrad zu reisen war eine Premiere. Das Radreisen in der Form war mir völlig neu. Es galt Zelt, Kocher, Isomatte, Schlafsack, Erste-Hilfe-Set, Klamotten, Kochutensilien und Reparatursachen zu verstauen.

 

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Nach ein paar Stunden war ich endlich fertig und auch halbwegs zufrieden. Dass ich in den kommenden Tage noch ständig Sachen in meinen Taschen suchen würde und mein Packsystem noch fünf mal umstrukturieren würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. 

 

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Ein paar Tage später ging es endlich los. Wie zu erwarten, wenn man vorher noch nie seine Taschen gepackt hatte, hatte ich auch noch nie zuvor auf meinem vollbeladenen Drahtesel gesessen. Bei den anfänglichen Schwierigkeiten und dem seltsamen Gefühl auf dem Rad, musste ich plötzlich über mich selbst schmunzeln. Was hatte ich mir nur dabei gedacht, mit diesem voll beladenen Gefährt zwei Jahre um die Welt reisen zu wollen. Auch in diesem Moment wusste ich nicht, dass ich relativ schnell süchtig danach werden würde. Süchtig nach Freiheit, Bewegung, Abenteuer und atemberaubenden Landschaften, die man zu sehen bekommt. 

 

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Und plötzlich war ich also Radreisende und war auf dem Weg Richtung Ushuaia, der, so sagt man, südlichsten Stadt der Welt.

 

Auf zu Teil 2, bis bald

Eure Mina

 

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